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Folgender Artikel ist leider nur auf dänisch in der Flensborg Avis vom 08.05.2018 erschienen. Wie fast immer, sind die Dänen einfach sehr auf Zack und haben uns als erste Journalisten entdeckt und um ein Interview hier in Schleswig gebeten. Wir haben dann vorgeschlagen, uns im Kulturhof in Flensburg zu treffen. Vor dem Interview sind wir dort mit einem männlichen interessierten Gast ins Gespräch gekommen. So ergab sich, dass er ebenfalls eingebunden wurde und sein Solidaritätsfoto sogar als Einzelfoto für die Presse abgab. Vielen Dank an den jungen Mann, den wir sicher noch häufiger im Kulturcafe treffen werden. Vielleicht kommt er sogar zu unserem Vortrag am 7.6. dort um 18:30.

Die weiteren Herren sind ein muslimisches Gründungsmitglied und ein muslimischer Freund unseres Vereins aus Flensburg. Viele Muslime denken feministischer als die meisten glauben. Sie akzeptieren mich als Boss wie ich es selten von Männern erlebt habe, verhalten sich sehr aufmerksam, sowie hilfsbereit und zuverlässig. Derzeit arbeiten sie sich tiefer in unsere Sprache und Problemstellungen ein. Das ist zunächst mal wirklich kompliziert für sie.

Im wesentlichen verstehen wir den Artikel übrigens auch nicht, weil keiner von uns dänisch spricht. So ist das eben heute. Man arbeitet multikulturell zusammen, verfügt über keine gemeinsame Sprache, improvisiert mit vielen Mißverständnissen und am Ende kann man sagen: "it works" und keiner weiß, warum. 

Die Statistik von der OECD haben wir Flensborg Avis geliefert. Hier war Dänemark führend und Deutschland das Schlußlicht. Es ging darum, wie hoch der Anteil am Familieneinkommen von Mutter und Vater ist. Der Anteil der Mutter in Dänemark ist fast doppelt so hoch wie der Anteil der Mutter in Deutschland, die im Schnitt nur 23 Prozent zum Familieneinkommen im Alter bis zu 45 Jahren zusteuert. Der Gendergap ist viel, viel größer als man allgemein so annimmt. 

Heute verstehe ich übrigens meine Mutter, Jahrgang 12/1928, die als jugendlicher Flüchtling aus Ostpreußen unbegleitet mit noch einem jüngeren Bruder nach Dänemark kam. Bis ins hohe Alter schwärmte sie von ihrer Zeit in Dänemark. Zwar lebte sie in einem Lager, hatte jedoch einen charmanten Verehrer unter den Dänen und war wohl die meiste Zeit verliebt. In Dänemark erlebte sie die schönste Zeit ihres Lebens, wie sie immer wieder erzählte.  Wer die dänische Mentalität kennt, wird das verstehen. Sie können sich Gradlinigkeit, Offenheit, Lebensart wegen eines im Vergleich zu Deutschland funktionierenden Sozialstaats einfach in aller Gelassenheit und mit viel Selbstbewusstsein leisten. In Flensburg kann man die Unterschiede zwischen den Nationalitäten wie in keiner anderen Stadt beobachten. Sie ist eine der wichtigsten Shoppingstädte Dänemark. 

Wer den Artikel lesen möchte, muss sich ein Expemplar der Tageszeitung erwerben. 

Hier geht es zur leider nicht lesbaren PDF-Datei:

08.05.2018 s. 20-21.pdf

Und hier ein Foto der Datei:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+++ Hinter nahezu jedem armen Kind steht eine - meistens - noch ärmere Mutter! +++