Fragw. Inobhutnahmen Kinder alleinerz. Mütter

+++ wir sagen: MothersToo / gegen Mütterarmut ! +++

Teil 2

Im größeren Kontext des Machtmissbrauchs von Helferinnen aller Art  (Familienhelferinnen, Ärztinnen, Sachbearbeiterinnen, Hebammen) gegenüber speziell alleinerziehenden und alleinstehenden Müttern finden wir die Fallstudie von Dr. Wolfgang Hammer zur "Fragwürdigen Inobhutnahme von Kindern alleinerziehender Mütter" sowohl dramatisch alarmierend als auch ausgesprochen bestätigend.

Hier verlinken wir noch einmal auf den Artikel: https://taz.de/Fragwuerdige-Inobhutnahmen/!5636682/

Die Studie verstärkt den Verdacht, dass gerade Kinder besser gebildeter Mütter, die ihre Kinder überlegter und bewusster erziehen, besonders von Inobhutnahmen gefährdet sind. Bildung macht bei Helferinnen möglicherweise unbeliebt, weil sie sich auch unbequem auswirkt. 

Es existieren bereits ernstzunehmende Studien, dass gerade Frauen regelmäßig nur dann kooperieren, wenn Sympathie vorliegt. (Im Gegensatz hierzu kooperieren übrigens Männer vergleichsweise immer. Sie lassen sich zumindest deutlich weniger von Gefühlen leiten.)

Es scheint durch Hammer auch nachgewiesen, dass die in Obhut genommenen Kinder nicht profitieren. Sie werden sehr oft adipös, nennen Suizidgedanken. verschlechtern sich in der Schule u.a.. 

Werden von den Müttern konsequent Gerichte bemüht, haben die Inobhutnahmen regelmäßig keinen Bestand und die Maßnahmen werden aufgehoben. 

Weiterhin ist erforscht, dass praktisch alle Menschen, die in Machtpositionen gesetzt werden, auch über ein Potential verfügen, dass Machtmissbrauch auslöst. Dieses wird üblicherweise durch Kontrollmechanismen erheblich reduziert. Speziell Jugendämter verfügen aber über noch keine gut entwickelten Kontrollmechanismen. Dazu besteht eine sehr gefährliche Nähe zu Trägern, die mit Jugendhilfe viel Geld verdienen

Wer dann noch berücksichtigt, dass Mütter keine Lobby haben und gerade alleinerziehende Mütter gesellschaftlich stigmatisiert werden, erahnt das Potential für Willkür.

Wir haben die Fallstudie in unserer Facebookgruppe diskutieren lassen.

Daraufhin haben sich sofort zwei betroffene Mütter gemeldet. Der einen wurde ihr Neugeborenes im Kreissaal, gerade abgenabelt, weggenommen. Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen gab es ein hin und her. Heute ist das Kind schwer verhaltensgestört und wird derzeit nicht einmal mehr beschult. Das Familienleben ist unvorstellbar belastet. Dazu kommt chronischer Geldmangel. Die Krankenschwester ! lebt nun von Hartz4. Rückhalt findet sie nirgends. Im zweiten Fall droht eine Inobhutnahme. Mutter und Kind leben in nicht vorstellbarer ständiger Angst. Die Gefahr, dass solche Mütter regelrecht paranoid werden, ist u.E. sehr hoch. Gesund bleibt dabei niemand. Keine Mutter. Kein Kind. Jeweils geht es nicht um Vernachlässigung, Misshandlung oder ähnliche Gefährdungen des Kindeswohl. Jeweils ist einfach nur die Mutter selbst Dorn im Auge und angeblich weniger gut für Erziehungsaufgaben geeignet als vielleicht andere. 

Sehr viele andere ehemalige und aktive Alleinerziehende berichten von Machtmissbrauch als Regelfall in Behörden und Organisationen aller Art. Viele versuchen jede Konfrontation zu vermeiden, weil sie sich chancenlos fühlen. 

Man befürchtet im Falle von anderer Meinung oder Widerspruch schlimmste, existenzielle, willkürliche, nicht mit dem Gesetz vereinbare, Disziplinierungsmassnahmen aller Art.

Um keinen verzerrten Eindruck entstehen zu lassen: Natürlich arbeiten auch Jugendämter überwiegend vernünftig. Gerade hier muss aber Machtmissbrauch mit allen Mitteln unterbunden werden.  

Wir vernetzen uns mit Dr. Hammer und anderen zu diesem Thema und kommen darauf zurück. 

 

 

 

 

 

+++ Hinter nahezu jedem armen Kind steht eine - meistens - noch ärmere Mutter! +++ Kinderarmut ist Mütterarmut (Prof. Dr. Christoph Butterwegge) ++++