Schleswiger Modell

[:de]Schleswiger Modell

Das Schleswiger Teilhabemodell für Mütter aller Altersgruppen versteht sich als Gegenmodell zu Kulturtafeln und ähnlichen Organisationen, die einzelne Freikarten kostenlos an Bedürftige abgeben.

Der große Nachteil der Freikarten für Bedürftige ist, man erlebt die Teilhabe besonders als reifere Mutter nur einsam und alleine. Gerade bei der Teilhabe geht es aber um gemeinsames Erleben. Kaum jemand kann ein schönes Konzert alleine genießen. Die wenigsten fahren alleine in Urlaub. Wahre Teilhabe funktioniert nur im Kreise der eigenen sozialen Kontakte.
Wir gehen den bundesweit einmalig neuen Weg in Schleswig, dass Mütter mit Sozialpass der Stadt bei uns eine Kostenübernahmebestätigung einholen können, wenn sie den Besuch einer kulturellen Veranstaltung, z.B. einen Theater- oder Kinobesuch planen. Sie senden uns formlos eine Email, z.B.
Möchte am letzten Samstag in diesem Monat für 20 EUR Eintrittskosten das Theaterstück „Soziale Teilhabe“ besuchen. Erteilt ihr Kostenübernahmezusage? Ich verfüge über einen gültigen Sozialpass.“

Umgehende ANTWORT

Wir erstatten diese Kosten. Sie können sich den Betrag am einfachsten in der AWO SCHLESWIG gegen die Eintrittskarte und Vorlage des Sozialpasses abholen. Alternativ senden Sie uns die Eintrittskarte, eine Kopie des Sozialpasses und ihre Bankverbindung. Dann überweisen wir den Betrag.“

Wir sammeln die Eintrittskarten und versuchen nachträglich von den Veranstaltern Nachlässe in Form von Spenden zu erhalten. Natürlich bemühen wir uns auch um andere Spendengeber.
Die bedürftige Mutter wird auf diese Art und Weise in die Lage versetzt, einfach im Kreise ihrer sozialen Kontakte mitmachen zu können. Sie wird nicht stigmatisiert. Sie muss ihre engen Verhältnisse weder gegenüber dem Veranstalter noch innerhalb des Freundeskreises offenbaren, wie das mit Freikarten oder direkten Nachlässen für Bedürftige der Fall wäre.
Der Bearbeitungsaufwand ist im Verhältnis zur Verwaltung von Freikarten für diverse Veranstaltungen samt den anspruchsberechtigten Bedürftigen erheblich geringer. Wahrscheinlich fällt beim Schleswiger Modell nicht mal ein Zehntel des Aufwandes von Kulturtafeln an. Obwohl die Karten bezahlt werden, dürften unter dem Strich geringere Kosten anfallen, weil ganz viele Sachkosten entfallen. Dabei bieten wir fast uneingeschränkte und vor allem Teilhabe für gemeinsames Erleben an.

Wir möchten, dass dieses Schleswiger Teilhabemodell, dass wir unter dem Hashtag #SchleswigerModell einführen, in ganz Deutschland Schule macht.

Wir unterstützen Sie gerne. Nehmen Sie bitte formlos mit uns Kontakt auf.[:]