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Wir bitten die verehrten LeserInnen um Prüfung folgenden Konzeptes auf Missbrauchspotential, Umsetzbarkeit und/oder weitere Verbesserungen in Hinsicht auf Sicherheit und Rationalität. 

Allgemein bekannt ist sicherlich, dass das Grundsicherungsniveau, sprich Armut in Deutschland keine Notfälle und auch keine besonderen Fahrtkosten kennt. Wohnen, Essen, Arzt- und Krankenhaus werden unterstützt bzw. bezahlt. Plötzlich entstehende oder überhaupt höhere Fahrtkosten für entfernte Besuche fallen raus. 

Viele wichtige oder sogar familiäre Kontakte wohnen heute jedoch weit verstreut mit hunderten von Kilometern Distanz. Vielen von Armut betroffenen Müttern ist es nicht möglich, die Beerdigung der weit entfernt wohnenden Schwester zu besuchen, einen Krankenbesuch am anderen Ende von Deutschland zu bewältigen oder die Fahrt zu einer Hochzeitsfeier zu stemmen. Das gilt verstärkt für die von Altersarmut betroffenen Mütter, die meistens übrig geblieben sind und über gar keine unterstützenden Kontakte mehr verfügen, weil die entsprechenden Freunde von früher z.B. verstorben sind. Die Scham der Mütter, Kinder oder Enkel um Hilfe zu bitten, ist häufig groß. Natürlich möchte man niemandem zur Last fallen. Aber auch für alleinerziehende Mütter ist es wichtig, mal ein Länderticket für sich und die Kinder für schöne Tagesausflüge und Abstand vom Alltagsstress verfügbar zu haben. Welche Alleinerziehende traut sich sonst solche vermeintlich nicht existenziellen Ausgaben anzugehen? Unbeschwerte Stunden nach eigenen Vorstellungen sind aus unserer Sicht jedoch unendlich wertvoll. 

Diese Versorgungslücken für ein würdiges Leben möchten wir regional und unbürokratisch schließen (lassen).

So haben wir den Ablauf überlegt:

Per whatsapp oder Email sollen Anträge formlos zunächst nach und nach an allen Orten mit Bahnhof gestellt werden. Wer keine eigene Adresse oder ein smartphone besitzt, kann Nachbarn oder Freunde um Hilfe bitten oder versuchen, die Dokumente vom Betreuer beim vereinbarten Ticketkauf fotografieren zu lassen. Manchmal wird auch sowas funktionieren. 

Anlagen: Fotos von Personalausweis, Einladung bzw. Anlass, Sozialbescheid oder Begründung der Bedürftigkeit in Stichworten. Die Entscheidung erfolgt durch regionale Ehrenamtler umgehend. Man trifft sich zum Ticketkauf am nächsten Bahnhof. Auch das Ticket wird für den Vorgang fotografiert. Für dieses Projekt werden Spenden in der regionalen Wirtschaft gesammelt. Die jeweiligen Gleichstellungsämter unterstützen zur Bekanntmachung mit Pressemitteilungen. Kassenprüfer werden aus der regionalen Wirtschaft bestimmt, die sämtliche Dokumentationen ebenfalls erhalten und sporadisch oder regelmäßig die Ausgaben prüfen können. 

Für Anregungen, Kritik, Interesse oder sonstwas sind wir sehr dankbar. 

Auch sind wir dankbar für ehrenamtliche BetreuerInnen, die diese Aufgabe vor Ort übernehmen möchten. 

Bitte melden Sie sich, wenn Sie - wie auch immer - helfen möchten. Danke. 

 

 

 

 

+++ Hinter nahezu jedem armen Kind steht eine - meistens - noch ärmere Mutter! +++