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Solidaritätsfotografie

Der Begriff Solidaritätsfotografie, der einen neuen Zweig der Fotografie beschreibt, stammt vermutlich von Sabine Buntrock, der treibenden Kraft unserer Initiatve. Bei Google war der Begriff noch nicht bekannt. Unsere Recherchen im Zusammenhang mit Solidarität und Fotografie führten im weiteren zu folgenden Ergebnissen:

"JE SUIS CHARLIE". Es wurde nach einem Terroranschlag durch Solidaritätsfotos die Verbundenheit mit den Opfern gezeigt. 

"I REMEMBER!" Vermutlich vor allem Prominente lassen sich mit so einem Plakat gegen das Vergessen des Holocoust fotografieren. 

"GESICHT ZEIGEN", ein Aufruf von Facebook.

Wenn jemand weitere Beispiele für Solidaritätsfotografie kennt, würden wir uns über Hinweise sehr, sehr freuen!

Neu an unserer Solidaritätsfotografie ist, dass sie keine kurzzeitig begrenzte Aktion bleiben soll. Sabine Buntrock selbst möchte auf jeden Fall mehrere Jahre intensiv in Deutschland per Rad und Bahn auf Reisen gehen und sich unterwegs dieser Art der Fotografie widmen. Natürlich verfolgen wir auch das Ziel, dass uns Fotos, vor allem Gruppenfotos von Herren aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kirche, Vereinen zugesandt werden. Auch freuen wir uns über weitere MitstreiterInnen, die ebenfalls für uns fotografieren möchten. Diese Art der Solidaritätsfotografie soll fester Bestandteil unseres Engagements für Mütter und noch sehr populär werden. 

Hinweise zur Entstehung der Solidaritätsfotografie: Gerade Mütter verfügen über keine Interessenvertreter. Gilt sonst überall, wer arbeitet, verfügt auch über Interessenvertreter (Betriebsräte, Gewerkschaften, Verbände für Unternehmer), gilt nur für MÜTTER die ganz große Ausnahme: niemand vertritt ihre Anliegen, niemand hört sie, niemand sieht sie, (denn Kinder binden ja ziemlich an, so dass sich gerade Mütter kaum solidarisieren können). Weder Gewerkschaften, noch irgendwelche unterstützenden Verbände nehmen sich ihrer speziellen Anliegen an. Schon gar nicht kommt Politik bei uns ernsthaft auf die Idee, sich mit den wahren Benachteiligungen der Mütter zeitintensiv auseinanderzusetzen. Der Mininachteilsausgleich durch die Mütterrente zeigt das Dilemma an. Eine Frau müßte eine ganze Schulklasse Kinder gebären und großziehen, um eine Rente auf Grundsicherungsniveau zu realisieren. Dafür müßte sie dann eine Arbeitsbelastung akzeptieren (365 Tage im Jahr, mindestens 14 Stunden am Tag) für die ca. 5 Arbeitnehmer im üblichen Berufsleben in Vollzeit zuständig wären! Krasser geht Benachteiligung nicht! Mütter gehören auch nicht zu den "echten Hilfebedürftigen" wie Obdachlose, Suchterkrankte, behinderte Menschen. Solchen Gruppen widmet sich schnell eine ganze Hilfsindustrie, weil sich das - mal ehrlich formuliert - für manchen ja ganz schön rechnet und regelrecht lohnt. Dafür gibt es schnell ordentlich öffentliches Geld. Mütter hingegen sind einfach nur permanent auf vielen Ebenen im Nachteil, bezahlen Doppel- und nicht selten Dreifachbelastungen sowie Bereitschaft rund um die Uhr, an 7 Tagen die Woche, oft mit Gesundheit und/oder Wohlstand sowie eingeschränkten Altersruhegeldern. Daraus folgt oft eine benachteiligte Teilhabe an Kultur, Kunst, Sport, Gesellschaft und Politik. Ein Teufelskreis, den unsere Solidaritätsfotografie ein Stück weit durchbrechen möchte. 

Unsere Ausgangsüberlegungen gingen dahin, wie wir kostengünstig und effektiv Aufmerksamkeit auf unser Thema lenken können. Ohne Bilder erhält man heute ja nur schwer viel Aufmerksamkeit. Da lag es nahe, selbst Bilder zu produzieren. Zur großen Wahl stand, entweder das Elend selbst oder Solidarität dazu in Bilder zu fassen. Bis zur Solidaritätsfotografie war es dann nur noch ein kleiner Schritt. Mit dieser Solidaritätsfotografie bringen wir ganz viele Dinge unter einen Hut. Es entstehen ja nebenbei unendlich viele Begegnungen und Gespräche. Wir bekommen unschätzbares Feedback. Wir kennen in kürzester Zeit alle denkbaren Einstellungen der Bevölkerung. (Ohne dass man es den Bildern ansieht, finden auch sehr viele Gespräche mit Frauen, Müttern und Nichtmüttern an manchem Straßenrand statt.) Auf diese Weise wachsen wir ganz nebenbei noch vertieft in das Thema hinein. 

Es versteht sich von selbst, dass die Solidaritätsfotografie für uns nur der erste Schritt ist. Tatkräftige Solidarität aus Gesellschaft und Politik sollen natürlich noch folgen. Auf unserer Agenda steht ein bundesweiter Interessenverband.

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass die Solidaritätsfotografie auch für andere gesellschaftlichen Themen und Probleme ein sehr geeignetes Instrument ist. 

Abschließend bitten wir Sie um ihre Solidarität. Senden Sie uns ein Foto, ihre gute Idee, unterstützen oder entlasten Sie Mütter vor Ort oder machen Sie bei uns mit. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Vielen herzlichen Dank im Voraus für ihre Solidarität. 

 

 

 

 

 

 

 

 

+++ Hinter nahezu jedem armen Kind steht eine - meistens - noch ärmere Mutter! +++